Projekte
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AZLN für die Deutsche Post
AZLN
Die neue Software für das Auftragszentrum Lagerung und Nachsendung der Deutsche Post AG wurde von der gedas Deutschland GmbH als integrierte und hochautomatisierte Lösung für die zentrale Verarbeitung von Lager- und Nachsendeaufträgen entwickelt. ITSO hat sowohl die Auswertungen und Statistiken implementiert, als auch das gesamte Testmanagement übernommen.

Herausforderung:
Jeden Tag gehen bei der Deutsche Post AG eine Vielzahl von Lager und Nachsendeaufträgen für Briefsendungen ein. Diese werden automatisch erfasst und manuell überprüft. Häufig sind Nachbearbeitungen und Änderungen nötig, da die Angaben nicht immer korrekt und plausibel oder nicht ohne weiteres lesbar sind. Diese Prozesse sind sehr aufwendig und arbeitsintensiv, so dass eine neue Lösung zu einer wesentlich stärker automatisierten Auftragsbearbeitung notwendig war.

Die gedas Deutschland GmbH konnte hier, zusammen mit uns, die Deutsche Post von einem zukunftssicheren Konzept überzeugen.

Lösung:
Durch das neue Softwaresystem für das Auftragszentrum für Lagerung und Nachsendung in München wird die elektronische Erfassung, Bearbeitung und Verwaltung von Nachsende- und Lageraufträgen mit einem täglichen Durchsatz von 10.000 bis 25.000 Sendungen ermöglicht.

In einem ersten Schritt werden die Formulare eingescannt und von einer Erkennungssoftware interpretiert. Die Angaben werden weitestgehend automatisch geprüft und mit vorhandenen Referenzen abgeglichen. Zudem findet eine Endkontrolle auf Basis der aus den Filialen eingehenden Kontrollmitteilungen statt.

Standardfälle notwendiger Rückfragen beim Kunden, wie z.B. bei fehlender Unterschrift zu einem Auftrag, werden ebenso effizient erledigt. Auskunfts- und Änderungswünschen von Kunden, bevor oder während ihr Auftrag aktiv ist, wird durch den standortunabhängigen Zugriff auf die zentralen Auftragsdaten Rechnung getragen.

Bearbeitete Aufträge werden nach Abschluss archiviert, um eine langfristige Auskunftsfähigkeit sicherzustellen. Zeitkritische Datenübertragungen an verschiedene Stellen der Deutschen Post und zu externen Dienstleistern werden über einen eigenen Schnittstellendienst gewährleistet und finden ohne Benutzerinteraktion durch die Auftragsverarbeitung statt.

Unser Beitrag:
ITSO spezifizierte und entwickelte die gesamte Statistikkomponente des Systems. Mit Hilfe der webbasierten und stets aktuellen Auswertungen können umfangreiche Analysen zur Klärung betriebsrelevanter Fragen, wie z.B. zum Personaleinsatz und der Personalsteuerung, erstellt werden.

Noch wichtiger war allerdings die umfangreiche Qualitätssicherung der Software: Ob Last- oder Funktionstests - ITSO war für alle Aufgaben von der Teststrategie, der Testspezifikation über die Testdurchführung bis zur Abnahmebegleitung verantwortlich. Eingesetzt wurden dazu die entsprechenden Produkte aus der Rational Suite (Requisite Pro, ClearCase, ClearQuest Test-Manager, XDE-Tester, Rose) sowie Eigenentwicklungen.

Das AZLN-System basiert auf state-of-the-art Web- und Datenbanktechnologien. Es beruht auf Java und PL/SQL unter Einsatz von J2SE, Struts, Jasper Reports, Tomcat, LDAP und Oracle.
POLIKS für die Berliner Polizei
POLIKS
Das Polizeiliche Landessystem für Information, Kommunikation und Sachbearbeitung POLIKS wurde von der gedas Deutschland GmbH als zentrales System zur polizeilichen Vorgangsbearbeitung entwickelt. ITSO unterstützt die gedas seit 2001 in verschiedenen Projektbereichen - von der Datenmodellierung bis zur Systemeinführung und der Weiterentwicklung.

Herausforderung:
Das Land Berlin arbeitete bis zum Jahr 2005 mit dem über 20 Jahre alten polizeilichen "Informationssystem Verbrechensbekämpfung" (ISVB), bei dem der Behörde, neben antiquierten Schreibmaschinen, knapp 1.000 zum Teil nicht vernetzte Computer-Arbeitsplätze zur Bearbeitung von Strafsachen zur Verfügung standen.

Alle anderen polizeilichen Aufgaben (z.B. Auskünfte, Verkehrsunfälle) wurden von ISVB nicht unterstützt. Vorgänge wurden dabei aus vielen einzelnen Schritten, die aus den entsprechenden Abteilungen und Dienststellen kamen, in einem langwierigen und komplizierten Prozess zusammengefasst. Daher entschloss sich das Land Berlin zu einer Neuentwicklung für die gesamte polizeiliche Vorgangsbearbeitung.

Lösung:
Durch die Entwicklung eines der modernsten Polizeisysteme Deutschlands, der Softwareanwendung "Polizeiliches Landessystem für Information, Kommunikation und Sachbearbeitung", kurz POLIKS, wurde eine technologische Plattform für fast 10.000 angeschlossene PCs mit ca. 27.000 Benutzern geschaffen.

POLIKS ermöglicht eine landesweite Vorgangsbearbeitung über alle Aufgabenbereiche der Einheiten der Berliner Polizei und stellt über den Schnittstellendienst Informationen aus diversen Verfahren den Berliner Behörden (z.B. Einwohnermeldeämter) und den Bundesbehörden zur Verfügung (z.B. Kraftfahrtbundesamt oder INPOL des Bundeskriminalamts).

POLIKS ist sowohl für den Innendienst als auch für den Einsatz vor Ort konzipiert und entwickelt. Der POLIKS-Client ist in die vielen Nutzern bereits vertraute Windows-Umgebung eingebettet und arbeitet mit der Bürosoftware von Microsoft zusammen. Die rund sieben Millionen alten Vorgänge wurden in das neue Polizeisystem integriert.

Zusammen mit der Volkswagen Coaching und der Landespolizeischule organisierte der Generalunternehmer gedas auch die Schulung von etwa 20.000 Beamten.

Entwickelt wurde diese Lösung von der gedas Deutschland GmbH, die sich im Wettbewerb mit ihrem Konzept gegenüber 30 Mitbewerbern durchsetzen konnte. POLIKS ist seit dem Frühjahr 2005 erfolgreich im Betrieb.

Unser Beitrag:
Wir unterstützen die gedas seit 2001 in den Bereichen Infrastruktur und Test (Testplanung und -durchführung sowie Testdokumentation), Basistechnologie, Software-Integration, Datenhaltung und Datenmodellierung sowie Systemeinführung.

Bei so einem großen Projekt konnten natürlich nicht von Anfang alle Ansprüche der Anwender berücksichtigt werden. änderungswünsche sind bereits vorhanden und wird es auch zukünftig geben. Wir unterstützen gedas auch im Weiterentwicklungsprozess, damit POLIKS letztlich ein "lebendiges" System bleibt.

Alle beteiligten Mitarbeiter von uns wurden dafür selbstverständlich sicherheitsüberprüft.